Heilig-Geist römisch-katholische Kirche

Die modernste und neueste Kirche ist schon vom Anfang der in die Stadt führenden Hauptstraße aus gut zu sehen, da ihre blauen Spitzen in die Höhe ragen. Die dem Rathaus gegenüberliegende Heilig-Geist römisch-katholische Kirche bietet Platz für etwa 1000 Personen. Die Kirche wurde nach den Plänen des Architekten János Bocskai errichtet.


Sie wurde in drei Jahren mit Unterstützung der Stadt und der Bevölkerung errichtet. Die sieben in den Himmel ragenden Türme weisen den Besuchern schon von weitem den Weg in die Stadt. Die sieben Türme symbolisieren die sieben Gaben des Heiligen Geistes.

Sie wurde zusammen mit dem Rathaus am 9. September 1999 eingeweiht und vom bereits emeritierten Erzbischof József Szendi geweiht.

Im Inneren der Kirche verbinden sich moderne Architektur und Tradition, was vor allem durch die schöne Holzverkleidung betont wird. Dank ihrer guten Akustik eignet sie sich auch für Orgelkonzerte. Die an gotische Formen erinnernden farbigen Fenster sind das Werk des Hévízer Künstlers Endre Simon. Der Kruzifix-Torso an der Wand des Altarraums ist ein 200 Jahre altes Kunstwerk, das als Schenkung in die Kirche gelangte; seine Restaurierung führte der Restaurator und Kunstmaler Gyula Károlyi durch.

Die Bronzestatue Christi auf der linken Seite des Altars ist ein Werk von László Marton. Ebenfalls von ihm stammt die rechts stehende Bronzestatue mit dem Titel „Große Frau der Ungarn" (Patrona Hungariae), die die ungarische Krone trägt. Die Feueremail-Bilder an den Wänden schuf László Morvay. Die Holzkonstruktion fertigte Tibor Kováts, die Innenholzarbeiten András Hegedűs.

In den Türmen befinden sich vier Glocken. Im Garten der Kirche und in ihrer Nähe befinden sich mehrere Statuen und Reliefs.

Im höchsten Turm wurde aus statischen Gründen keine Glocke angebracht. Im linken Turm erklingen zwei Glocken: Die eine ließ Dr. Béla Horváth mit seiner Familie zu Ehren des heiligen Petrus gießen, die andere wurde aus der alten Kirche hierher überführt. Eine der Glocken des rechten Turms wurde zu Ehren des heiligen Paulus aus den Spenden der Witwe von Imre Varga gegossen, die andere Glocke stammt ebenfalls aus der alten Kirche.