
Kirche der Göttlichen Barmherzigkeit
Béla Balás, Diözesanbischof von Kaposvár, erhob Zalakaros am 27. April 2014, am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, in den Rang einer Pfarrei und löste es aus dem Gebiet der Pfarrei Galambok heraus. Einer der Gründe für die Gründung ist, dass Zalakaros verwaltungsrechtlich zur Stadt und zum Fremdenverkehrszentrum geworden war. Der Beginn der Tätigkeit der Pfarrei fiel mit dem Tag der Heiligsprechung der Päpste Johannes Paul II. (Gründer der Diözese Kaposvár und Urheber des Sonntags der Göttlichen Barmherzigkeit) und Johannes XXIII. zusammen. Die Pfarrkirche der neuen Pfarrei wurde die Kirche der Göttlichen Barmherzigkeit. Warum sie erst jetzt in den Rang einer Pfarrei erhoben wurde, ist in der Vergangenheit der Ortschaft zu finden, denn Karos und später Zalakaros war jahrhundertelang ein kleines Zalaer Dörfchen.
Die Kirchengemeinde von Zalakaros besteht seit 1802 als Filialkirchengemeinde der Pfarrei Galambok (Quelle: NOVÁK, F., Plébánosok Zalakaroson, Manuskript, Zalakaros 2010) und wurde von der Mutterkirche zunehmend unabhängig. Der Grund dafür liegt in dem wunderbaren Naturgeschenk der heute bereits mit Stadtrang ausgestatteten Ortschaft, nämlich darin, dass die Ortschaft zugleich eine Badestadt ist, die viele auswärtige Gäste anzieht. Die erste Kirche von Karos dürfte im dreizehnten Jahrhundert gestanden haben. Vermutlich konnte Karos in dieser Zeit auch als Pfarrei fungieren. Aus dem Jahr 1430 liegt uns eine schriftliche Angabe über eine dem heiligen Ladislaus geweihte Kirche vor, die in der Türkenzeit zerstört worden sein dürfte. Danach wissen wir auch von einer dem heiligen Laurentius geweihten Holzkirche, die 1715 oder 1716 erbaut worden sein dürfte. Diese Kirche wurde 1769 abgerissen. (Quelle: NOVÁK, F., Egy kis helytörténet – Templomaink. A Szent Anna templom, Manuskript, Zalakaros). Die Ortschaft ließ daraufhin mit einer geringen räumlichen Verschiebung eine neue Kirche errichten. Das Namensverzeichnis schreibt darüber Folgendes: „Im päpstlichen Zehntverzeichnis von 1332–37 erscheint es als Ort mit Kirche. Während der osmanischen Besatzung wurde seine Kirche zerstört. Seine heutige barocke Kirche wurde in den 1850er Jahren erbaut." Das Patrozinium der Kirche wurde der heiligen Anna gewidmet, und ihr Kirchweihfest ist am 26. Juli, das wir heute bereits am darauffolgenden Sonntag begehen.
Das zwanzigste Jahrhundert von Zalakaros brachte die Jahrzehnte des Aufstiegs mit sich. 1962 brach bei einer Erdölsuche anstelle des Öls 96 °C heißes, an Mineralstoffen reiches Thermalwasser an die Oberfläche. Zalakaros, das kleine Dörfchen, wuchs zunehmend zu einem beliebten Heilbadort heran, was dazu führte, dass die Ortschaft zum 1. Juli 1997 zur Stadt erhoben wurde. Am 25. Juli 1997 übergab Pál Kara, stellvertretender Staatssekretär des Innenministeriums, den Stadtschlüssel an Bürgermeister Lajos Szirtes. (vgl.: LOVÁSZ, GY., GYULAI, F., ÖRDÖG, F., VÁNDOR, L., HALÁSZ, I., KERECSÉNYI, E., NOVÁK, F., Zalakaros, Zalakaros 2000, 199–208.)
Für die vielen Gäste erwies sich die Sankt-Anna-Kirche jedoch zunehmend als zu klein. Auch die Ortschaft nahm dieses Problem wahr und gründete als Lösung im Jahr vor ihrer Erhebung zur Stadt die „Gemeinnützige Stiftung für die neue Kirche von Zalakaros". Der Wunsch der Stiftung und der örtlichen Kirchengemeinde blieb jedoch mangels Mitteln nur ein Wunsch – bis sich die Bevölkerung von Nagykanizsa gegen die Errichtung einer in Nagykanizsa zu bauenden Kirche auflehnte. So wurde anstelle des dortigen Kirchenbaus auf Bitten des damaligen Pfarrers von Galambok und dank des Spenders sowie der Diözese Kaposvár der Plan des Kirchenbaus nach Zalakaros verlegt. So entstand neben der anfänglichen Spende von Pater Vilmos Gyimesi durch die Diözese Kaposvár und den örtlichen Zusammenhalt die Kirche der Göttlichen Barmherzigkeit in Zalakaros, die am 23. April 2006 geweiht wurde. Derzeit ist diese Kirche die meistbesuchte Kirche von Zalakaros und der Pfarrei.
Warum sie erst jetzt in den Rang einer Pfarrei erhoben wurde, ist in der Vergangenheit der Ortschaft zu finden, denn Karos und später Zalakaros war jahrhundertelang ein kleines Zalaer Dörfchen.
Die Kirchengemeinde von Zalakaros besteht seit 1802 als Filialkirchengemeinde der Pfarrei Galambok (Quelle: NOVÁK, F., Plébánosok Zalakaroson, Manuskript, Zalakaros 2010) und wurde von der Mutterkirche zunehmend unabhängig. Der Grund dafür liegt in dem wunderbaren Naturgeschenk der heute bereits mit Stadtrang ausgestatteten Ortschaft, nämlich darin, dass die Ortschaft zugleich eine Badestadt ist, die viele auswärtige Gäste anzieht. Die erste Kirche von Karos dürfte im dreizehnten Jahrhundert gestanden haben. Vermutlich konnte Karos in dieser Zeit auch als Pfarrei fungieren. Aus dem Jahr 1430 liegt uns eine schriftliche Angabe über eine dem heiligen Ladislaus geweihte Kirche vor, die in der Türkenzeit zerstört worden sein dürfte. Danach wissen wir auch von einer dem heiligen Laurentius geweihten Holzkirche, die 1715 oder 1716 erbaut worden sein dürfte. Diese Kirche wurde 1769 abgerissen. (Quelle: NOVÁK, F., Egy kis helytörténet – Templomaink. A Szent Anna templom, Manuskript, Zalakaros). Die Ortschaft ließ daraufhin mit einer geringen räumlichen Verschiebung eine neue Kirche errichten. Das Namensverzeichnis schreibt darüber Folgendes: „Im päpstlichen Zehntverzeichnis von 1332–37 erscheint es als Ort mit Kirche. Während der osmanischen Besatzung wurde seine Kirche zerstört. Seine heutige barocke Kirche wurde in den 1850er Jahren erbaut." Das Patrozinium der Kirche wurde der heiligen Anna gewidmet, und ihr Kirchweihfest ist am 26. Juli, das wir heute bereits am darauffolgenden Sonntag begehen.
Das zwanzigste Jahrhundert von Zalakaros brachte die Jahrzehnte des Aufstiegs mit sich. 1962 brach bei einer Erdölsuche anstelle des Öls 96 °C heißes, an Mineralstoffen reiches Thermalwasser an die Oberfläche. Zalakaros, das kleine Dörfchen, wuchs zunehmend zu einem beliebten Heilbadort heran, was dazu führte, dass die Ortschaft zum 1. Juli 1997 zur Stadt erhoben wurde. Am 25. Juli 1997 übergab Pál Kara, stellvertretender Staatssekretär des Innenministeriums, den Stadtschlüssel an Bürgermeister Lajos Szirtes. (vgl.: LOVÁSZ, GY., GYULAI, F., ÖRDÖG, F., VÁNDOR, L., HALÁSZ, I., KERECSÉNYI, E., NOVÁK, F., Zalakaros, Zalakaros 2000, 199–208.)
Für die vielen Gäste erwies sich die Sankt-Anna-Kirche jedoch zunehmend als zu klein. Auch die Ortschaft nahm dieses Problem wahr und gründete als Lösung im Jahr vor ihrer Erhebung zur Stadt die „Gemeinnützige Stiftung für die neue Kirche von Zalakaros". Der Wunsch der Stiftung und der örtlichen Kirchengemeinde blieb jedoch mangels Mitteln nur ein Wunsch – bis sich die Bevölkerung von Nagykanizsa gegen die Errichtung einer in Nagykanizsa zu bauenden Kirche auflehnte. So wurde anstelle des dortigen Kirchenbaus auf Bitten des damaligen Pfarrers von Galambok und dank des Spenders sowie der Diözese Kaposvár der Plan des Kirchenbaus nach Zalakaros verlegt. So entstand neben der anfänglichen Spende von Pater Vilmos Gyimesi durch die Diözese Kaposvár und den örtlichen Zusammenhalt die Kirche der Göttlichen Barmherzigkeit in Zalakaros, die am 23. April 2006 geweiht wurde. Derzeit ist diese Kirche die meistbesuchte Kirche von Zalakaros und der Pfarrei.

